Mit der ersten Glasschmelze 1899 begann in Weißwasser eine über hundertjährige Industriegeschichte — heute steht die Stadt vor der nächsten Aufgabe: Aus der ehemaligen Fachschule für Glastechnik soll ein Hochschul- und Forschungsstandort werden, parallel laufen Denkmalsanierung, Quartiersumbau und energetische Modernisierung. Bausafe übernimmt aus Dresden heraus die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination für diese Vorhaben.
Weißwasser/O.L. zählt heute rund 15.000 Einwohner. Mit der ersten Schmelze 1899 wurde die Stadt zur Glasstadt der Oberlausitz — und das nicht nur am Rande: Allein das Gelände der ehemaligen TELUX-Werke umfasst rund 75.000 m² und bestimmt mit seiner Schornsteinsilhouette das Ortsbild. Der Denkmalwert dieser Industriebauten ist enorm. Wer sie sanieren oder umnutzen will, arbeitet mit alter Bausubstanz, Schadstofflagen und teils ungewöhnlicher Statik — Konstellationen, in denen sicherheitstechnische Begleitung keine Formsache mehr ist.
Aus dem Strukturwandel entsteht in Weißwasser ein konkretes Großprojekt: Die ehemalige Fachschule für Glastechnik soll grundhaft saniert und zu einem staatlichen Hochschul- und Forschungsstandort entwickelt werden. Vorgesehen sind rund 10,8 Millionen Euro Fördermittel; die Stadt hat die Förderung bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt. Solche Forschungsbauten verbinden klassischen Sanierungsbau mit anspruchsvoller Anlagentechnik, Laborinfrastruktur und teils komplexem Brandschutz — die Schnittstellen werden vielfältig.
Dazu kommt eine wachsende Förderkulisse vor Ort: Die BAFA-Außenstelle Weißwasser bearbeitet mit rund 250 Mitarbeitenden Anträge zur Bundesförderung für effiziente Gebäude und das Anpassungsgeld der Kohle-Branche, eine SAS-Kompetenzstelle begleitet Strukturwandelvorhaben. Im benachbarten Boxberg entsteht ab 2026 zudem eine Carbon LabFactory. In Summe heißt das: Sanierung, Hochbau, Anlagenbau und Tiefbau finden parallel statt — und brauchen Koordination.
Forschungsbau, Sanierung, Tiefbau in Weißwasser — wann ist SiGeKo Pflicht?
Pflichtfälle ansehenAus der ehemaligen Fachschule für Glastechnik wird mit rund 10,8 Mio Euro Förderung ein Hochschul- und Forschungsstandort. Sanierung im Denkmalbestand kombiniert mit Laborausstattung — eine Aufgabe, die im Detail steckt.
75.000 m² denkmalgeschützte Industriegeschichte. Wer auf solchem Areal baut, hat es mit alter Bausubstanz, möglichen Schadstoffaltlasten und unkonventionellen Tragwerken zu tun.
Mittel aus dem Lausitz-Strukturwandel fließen in Bestandsquartiere. Energetische Sanierung im bewohnten Umfeld bedeutet: Gerüste, Logistik und Mieternutzung müssen sich vertragen — und genau dort setzt Koordination an.
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Vom Dresdner Standort aus arbeiten wir hinüber in die östliche Oberlausitz — über Weißwasser, Boxberg und Bad Muskau bis Niesky und Görlitz. Auch kleinere Vorhaben sind selten zu klein: Wer sich frühzeitig fragt, ob eine Koordination Sinn ergibt, ist meistens auf der richtigen Seite.
Manchmal ist die einfachste Frage die wichtigste: Ist mein Vorhaben überhaupt SiGeKo-pflichtig — und wenn ja, was kostet das? Unsere Ratgeberbeiträge geben Antworten ohne Umwege, mit Zahlen und Beispielen.
Schwellenwerte, Personen-Arbeitstage und Haftung — wann die Baustellenverordnung einen SiGeKo verlangt.
Mehr erfahrenBedeutung, Aufgaben und wann ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gesetzlich gefordert ist.
Mehr erfahrenWas ein Koordinator nach BaustellV und RAB 30 konkret leistet — getrennt nach Planung und Ausführung.
Mehr erfahrenEin paar Stichworte zu Ihrem Vorhaben reichen für den Start. Wir prüfen die Sache, geben Ihnen eine Einschätzung zur SiGeKo-Pflicht und einen Vorschlag — in der Regel binnen eines Werktages.